Die Mahnung Jesu an die Einwohner Jerusalems, geschrieben in Markus 11 Vers 17: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“ war die Grundlage eines großen Gottesdienstes, den Apostel Hans-Peter Schneider am 13. April in Öhringen durchführte.
Das zu Beginn gesungene Lied des Chores „Ich komme vor dein Angesicht“ ergänzte inhaltlich sehr schön die Gedanken des Apostels mit der Aussage „Schaff ein reines Herz in mir, ein Herz voll Lieb und Furcht zu dir“. Er verglich unsere Seelen mit dem Tempelbau zu Jerusalem, in denen ebenso eine Reinigung notwendig ist. Er forderte die Gemeinde auf, alles ungöttliche auszuräumen und ihm ein Herz voll Demut, Preis und Dank zu schenken.
Dem Gottesdienst folgte eine ganze Reihe von Handlungen.
Zuerst wurden drei Kleinkindern durch Handauflegung des Apostels Gabe heiligen Geistes gespendet.
Dann wurde der langjährige Priester Kurt Wieland altershalber in den Ruhestand verabschiedet.
Die Diakone Michael Thoma und Jürgen Walter wurden krankheitshalber ebenso in den Ruhestand verabschiedet.
Allen drei Amtsträgern dankte der Apostel sehr herzlich für alle Arbeit im Werke des Herrn. Es ist nichts unvergessen, was sie in Liebe getan haben.
Weiter wurde der Vorsteher der Gemeinde Neuenstein, Priester Volker Retz, von seinem Amt als Vorsteher entlastet und dafür Priester Marco Holzwarth aus Öhringen als neuer Vorsteher in Neuenstein berufen. Priester Retz hat in Waldenburg und in Neuenstein tiefe Segens-Spuren hinterlassen. Seine Arbeit bleibt unvergessen.
Zum guten Schluss ordinierte der Apostel noch einen neuen Diakon für Öhringen über den sich die Gemeinde sehr freute.
Ein wahrlich großer und bewegender Gottesdienst!