Schon vom Weitem ist es zu hören: das laute Klopfen der Maschine, die die Stämme in den Boden rammt. So entsteht Stamm für Stamm der Ort von Kreuz + mehr auf der Landesgartenschau.
In der Cappelaue lassen die beiden Architektinnen Katja Theile und Sabine Reinosch gemeinsam mit den fleißigen Helfern, auch von der Neuapostolischen Kirche aus den Bezirken Künzelsau und Schwäbisch Hall, unter der Leitung von Hans-Peter Hilligardt 280 Stämme in den Boden rammen. Sie bilden einen großen Kirchenraum ohne Wände und ohne Dach. Der Grundriss besteht aus einem Freiraum in Kreuzform, der durch vier Felder begrenzt wird. Die Felder bestehen aus Holzstämmen, die in regelmäßigem Raster in den Boden gerammt sind. Die Zwischenräume zwischen den Stämmen in den vier Feldern sind begehbar und wichtiger Bestandteil des Programmes für die Besucher. Sowohl im Osten als auch im Süden wird die Kreuzform später durch Mobiliar optisch geschlossen. Die Vierung im Zentrum des Kreuzes wird im kommenden Jahr von großen Schirmen überdacht werden. Bereits jetzt hat man beispielsweise vom Cappler Hornberg aus einen guten Blick auf den neuen Ort und kann die Kreuzform erkennen. Noch immer besteht die Möglichkeit Kreuz + mehr durch eine Patenschaft zu unterstützen. Für einen Betrag von 150 Euro kann die Patenschaft für einen Stamm übernommen werden. Der Name der Patin oder des Paten wird auf Wunsch auf einer Plakette auf dem jeweiligen Stamm festgehalten, dazu gibt es eine Spendenbescheinigung. Interessierte wenden sich an
Patenschaft@kreuzundmehr.de oder an die jeweiligen Gemeindevorsteher.