Freude in der Gemeinde Künzelsau-Gaisbach Am Sonntag, dem 31.5.2015 fand zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Gemeinde Künzelsau-Gaisbach eine Taufhandlung statt.
Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Jürgen Kimmich, der die Segenshandlung durchführte, verarbeitete in diesem Gottesdienst das Bibelwort aus 2. Korinther 13,13: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“, das als Schlusssegen jeden Gottesdienst beendet.
In seiner Predigt nahm der Vorsteher zunächst Bezug auf das Gemeindeeingangslied GB 382 „Das Gotteshaus ist unsere Lust“, wobei er den Wunsch äußerte, dass dies für alle und besonders für den Täufling auch fernerhin so bleiben möge.
Priester Kimmich brachte seine Empfindungen zum Ausdruck, indem er feststellte, dass dieses Textwort nicht besser zu einer Taufhandlung passen könnte. Dabei hob er hervor, dass in diesen Gaben, die in diesem dreifachen Segen enthalten seien, Aufgaben für uns enthalten seien, selbst Gnade zu üben, in der Nächstenliebe zu stehen und in der Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist und der Gemeinde zu bleiben.
Auf den Täufling bezogen, hob er die besondere Gnade, dass nun mit der anschließenden Taufhandlung die von ihm unverschuldete Erbsünde durch das Opfer Jesu abgewaschen würde, hervor.
Priester Wilfried Strecker stellte in seinem Mitdienen die Dreieinigkeit Gottes in den Mittelpunkt und verglich sie mit der Einheit des Menschen - Leib, Seele und Geist - , die untrennbar zusammengehören.
In der Vorbereitung der Segenshandlung führte der Vorsteher der Gemeinde aus, dass nun mit der Taufe ein erstes Näheverhältnis zwischen dem Täufling und Gott geschaffen werde. Dem Elternpaar brachte er deren Verantwortung gegenüber dem Täufling zum Ausdruck, ihn nicht nur im Natürlichen zu umsorgen, sondern die Seele in die Gemeinschaft im Gotteshaus hineinzupflegen.
Anschließend erhielt die kleine Lea Ferdinand vor der Feier des Heiligen Abendmahles aus den Händen des Gemeindevorstehers das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Die ganze Gemeinde mit den zahlreich anwesenden Verwandten und Gästen freut sich mit dem kleinen Erdenbürger und wünscht ihm weiterhin Gottes Schutz und Segen.