Zum 1. Mal seit seiner Ordination zum Bischof im Juli dieses Jahres hielt Bischof Martin Rheinberger einen Gottesdienst in der Kirche in Künzelsau. Dazu waren die Gemeinden Künzelsau-Gaisbach, Ingelfingen und Ernsbach eingeladen.
Bezugnehmend auf das Textwort „Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende:“ (Offb. 22,13) erwähnte er die für uns unvorstellbaren Begriffe Ewigkeit und Unendlichkeit. Wir Menschen sehen überall ein Beginnen und ein Ende. Auf Gott vertrauen gibt uns Sicherheit und unser Glaube, dass Gott alles schafft, schafft in uns Gelassenheit.
Auch Bezirksältester Michael Joseph und Hirte Gunter Fischer, der Vorsteher der Gemeinde Künzelsau, wurden zu Predigtzugaben an den Altar gerufen. Sie wiesen u.a. darauf hin, dass Gott unser Bemühen bewertet und nicht die Resultate. Vor allem wollen wir unser Vertrauen bewahren. Nicht umsonst heißt es in einem Sinnspruch: „Vertrauen ist wie Gras. Es wächst langsam und ist schnell abgemäht!“
Der gemischte Chor aus den eingeladenen Gemeinden unterstrich mit passenden Vorträgen die Gedanken, die in der Predigt zum Ausdruck gekommen waren.
Anschließend an den Gottesdienst fuhr Bischof Rheinberger nach Künzelsau-Gaisbach, wo er um 11:00 Uhr einen Gottesdienst für die Jugend des Ältestenbezirks Künzelsau hielt.