Der Gottesdienst am 29. April, zu dem auch die Gemeinde Ernsbach eingeladen war, hatte die alttestamentliche Begebenheit zur Grundlage, in der berichtet wird wie das Volk Israel unter der Führung Moses gegen die Amalekiter kämpfte. (1. Mose 17, 8ff).
Der Dienstleiter Evangelist Klaus Wolfer, Ernsbach, sagte dazu, dass die Israeliten keine Kämpfer waren. Sie setzten ihre ganze Hoffnung auf die Hilfe Gottes und Israel siegte, solange Mose die Gebetshände zum Himmel erhob. Als seine Kräfte nachliessen, wurde er von Aaron und Hur unterstützt. Das ununterbrochene Gebet führte schließlich zum Sieg über Amalek. Für uns bedeutet das heute: Nicht nachlassen im Beten, nicht müde werden und mit unserem Gebet auch die Apostel Jesu unserer Tage unterstützen. Betet ohne Unterlass! Das gilt heute wie damals.
Nach “Unser Vater“ und der Freisprache kamen Andreas und Samira Maurer mit Jeremias, dem Täufling zum Altar. Auch Mia, die „große Schwester“, durfte auf dem Arm ihres Vaters die Heilige Wassertaufe ihres Brüderchens miterleben. In seiner Ansprache an die Eltern wies Evangelist Wolfer auf die Gefahren hin, die einem Kind im Verlauf des Erwachsenwerdens von außen, von anderen Geisteskräften drohen. Ganz besonders bat er die Eltern darauf zu achten, dass niemand dem Kind Angst vor Gott macht. Gott ist die Liebe und ein Gott der Gnade. Nach der Aussonderung des Wassers zur Heiligen sakramentalen Handlung vollzog der Evangelist die Taufe im Namen des dreieinigen Gottes, Vater Sohn und Heiliger Geist.
Der Täufling wurde noch von einigen Kindern mit einem Lied und mit Geschenken in der Gemeinde willkommen geheißen. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde mit Gebet und Segen der Gottesdienst beendet.