Am Sonntag, 15.01.2017 stand der Gottesdienst unter dem Motto: Jesus ist der Erste und der Letzte.
Bezirksältester Joseph diente der Gemeinde Möckmühl und Neuenstadt sowie vielen geladenen Gästen mit dem Wort aus Offenbarung 1/17:
„Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füssen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte“
Bezirksältester Joseph zeigte in seiner Predigt den Vergleich mit dem Volk, das damals aus der Wüste geführt wurde. Sie hat auch der Rat angespornt, nicht müde zu werden, so wie wir heute auch die Möglichkeit haben , durch Jesu Opfertod aus der Sünde herausgeführt zu werden.
Das Motto von unserem Stammapostel Schneider für dieses Jahr: „dem Herrn allein die Ehre geben“, zog sich durch den ganzen Gottesdienst. Indem wir Gott verherrlichen, so der Bezirksälteste, werden wir auch nicht müde.
Damit wir als Menschen das große Werk Gottes begreifen können, dazu hat er uns seinen Sohn geschenkt. Jesus war schließlich der erste, der verfolgt wurde, ans Kreuz geschlagen und auferstanden ist. Gott wollte uns zeigen, dass die Auferstehung möglich ist! Das ist unser großes Ziel. Und Jesus wird auch der letzte sein - er hat sich trotz seiner Vollkommenheit als Geringsten bezeichnet. In allem was er getan hat, hat Jesus zuerst Gott die Ehre gegeben, so wie das Beispiel in der Wüste zeigt, als Satan ihn verführen wollte. Oder von Abraham, als er glaubte, wo nichts mehr zu hoffen war, so der Bezirksälteste abschließend. Demnach können wir der Versuchung standhalten, wenn wir Jesus vertrauen und ihm die Ehre geben.
Bezirksevangelist Clever zeigte in folgendem Predigtbeitrag, dass Jesus zwischen dem Anfang und dem Ende mit seiner Güte immer anwesend ist. Petrus führte er als Beispiel an, wie er auf dem Wasser Jesus entgegenlief und dann unterging aber Jesus ihm die Hand entgegenstreckte und ihm half – so ist Jesus jetzt auch immer bei uns und hilft uns. Wir sollten Gott immer zuerst fragen, wenn wir nicht weiter wissen und ihm einfach vertrauen.
„Lass Jesus in dein Herz“ gab uns Priester Vogt – Vorsteher der Gemeinde Möckmühl - noch mit auf den Weg. Ob wir als Kind Jesus in unser Herz gelassen haben oder erst später, das war der Anfang unseres Glaubensweges. Und auf diesem Weg müssen wir uns immer wieder neu für Gott entscheiden. Das Ende ist erst dann erreicht, wenn wir beim Herrn sind.
Vor dem Heiligen Abendmahl erwähnte der Bezirksälteste noch, dass jede Sündenvergebung ein Neuanfang ist. Und unsere Aufgabe als Glaubende soll sein, diese Botschaft zu verkündigen!
Und : wenn wir dem Nächsten vergeben ehren wir Gott damit !
Gegen Ende des Gottesdienstes wurde Priester Thomas Schmid und seiner Frau Heike der Segen zur Silbernen Hochzeit gespendet. Sie bekamen den schönen Bibelvers aus Philipper 4/7 mit auf den Weg: “Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus“