Am Samstag, 2. Juli 2016 spendete Hirte Gunter Fischer in der Neuapostolischen Kirche in Künzelsau dem Ehepaar Klaus und Madeleine Wagner, geb. Popp den Segen zu ihrem Ehebund.
Als Wortschale zu dieser Handlung las er einige Stellen aus dem Buch der Weisheit Salomos: „Denn Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit geschaffen und ihn zum Abbild seines eigenen Wesens gemacht (2,23) und – die auf ihn vertrauen werden seine Zuverlässigkeit erfahren und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben (3.9)“
Sänger des gemischten Chores trugen das Lied vor: „Habe deine Lust am Herrn, er wird dir geben, was dein Herze wünschet……..“
In seiner Ansprache an das Brautpaar und die Festgemeinde wies Hirte Fischer zunächst darauf hin, das die wahre Schönheit der Menschen von innen heraus kommt. Dies zu erkennen ist wichtig. Im Hinblick auf das 1. Gebot erinnerte er daran, dass Gott ein einziger Gott ist und niemand ihm gleich sei. So ist es auch in einer Ehe. Jeder sei dem anderen „der Einzige“, der mit niemand zu teilen sei. Außerdem ist er ewig, ohne Anfang und Ende, so wie das auch im Bild eines Ringes erkennbar ist. Auch unsere Seele ist etwas Ewiges, das gilt es zu erkennen und zu achten.
Außerdem erinnerte Hirte Fischer an die uneingeschränkte Gnade Jesu. Er hat immer und alles vergeben. Ohne Rückfrage, ohne Suchen nach der Ursache des Fehlverhaltens. So soll es auch in einer guten Ehe sein. Man sei bemüht, immer dem anderen gnädig zu sein. Und als guten Rat gab er dem jungen Paar noch mit: Lasst Gott immer den dritten in eurem Bunde sein. Denn ER ist die Liebe.
Nach dem sowohl Klaus als auch Madeleine Wagner durch ihr Ja ihren festen Willen bekundet hatten, einander die Treue bis zum Tod zu halten, spendete der Hirte nach innigem Gebet den Beiden den Segen Gottes zu ihrer Ehe. Mit Gebet und Segen beendete er danach den Gottesdienst.