Das Textwort zu diesem Sonntag findet man in Matthäus 6, 13: „Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“
Mit dieser Anbetungsformel aus dem Vaterunser, wie es in jedem Gottesdienst der Neuapostolischen Kirche gebetet wird, und wie es ein wesentliches Merkmal der Kirche Christi ist, ehren wir Gott den Allmächtigen. Das soll auch immer wieder von Generation zu Generation weiter getragen werden, von gläubigen Eltern in die Herzen ihrer Kinder. Dafür übernehmen Eltern bei der Heiligen Wassertaufe die Verantwortung.
Hirte Gunter Fischer sprach in seiner Predigt davon, dass Eltern nicht nur für Leib und Leben ihrer Kinder Verantwortung tragen und sie deshalb zum Gehorsam erziehen. Nicht um eine Macht auszuüben, sondern um die Unmündigen vor Schaden zu bewahren. Das gilt gleichermaßen für das Seelenleben der Heranwachsenden. Verantwortungsbewusste, gläubige Eltern achten auf die Entwicklung des Glaubens und sind ihren Kindern darin Vorbild.
Den Eltern, die ihren kleinen Leon Valentino an den Altar getragen hatten, damit Gott mit ihm in der Heiligen Wassertaufe einen Bund schließen kann, gab der Hirte noch einige Hinweise, z.B. das Kind zu lehren: „Heiliges heilig zu halten, regelmäßig zu beten, Gott gegenüber dankbar zu sein, das Wort Gottes zu schätzen“ .
Nach der sakramentalen Handlung der Heiligen Wassertaufe feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Danach beendete der Hirte den Gottesdienst, der durch den festlich gekleideten Chor umrahmt wurde, mit Gebet und Segen.