Am Mittwoch, 1. Oktober 2014, hielt Bischof Ludwig in der Kirche in Künzelsau einen Gottesdienst, zu dem auch einige Gemeinden der näheren Umgebung gekommen waren.
Markant waren die Worte Jesu, die als Grundlage der Predigt dienten:
Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.
Der gemischte Chor gab mit einem „Gut, dass wir einander haben“ einen Einstieg in die Predigt, zu der auch Hirte Gunter Fischer und Bezirksältester Burkhard Wegner noch Wortbeiträge brachten.
Miteinander und Füreinander, wie im Textwort deutlich angegeben, waren Haupthema des Gottesdienstes. Darum soll die von Jesu gegebenen Anleitungen sowohl mit den Augen eines Demütigen, als auch aus der Sicht eines Gottesfürchtigen betrachtet werden. Jesu Worte sind Kontrastprogramm zu der alten Regel: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dadurch entstand eine Spirale der Rache. Durch Jesu Wort entsteht eine Spirale des Friedens.
Jesu trat mit seinem Opfertod in Vorleistung für unsere Sünden. Darum gilt auch uns der Aufruf: Gib zuerst! Tritt auch du in Vorleistung. Und: Gib, ohne Gegenerwartung.