„Aussaat und Ernte“, das waren die Grundgedanken des Gottesdienstes, den Hirte Gunter Fischer am Sonntag, 17. August 2014 in der Neuapostolischen Kirche in Künzelsau gehalten hat.
Als Bibeltext lagen die Worte Jesu an seine Jünger zugrunde: „Wer erntet empfängt schon seinen Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet“ (Joh.4,36). Mit seinen Worten, die er zunächst zur Samariterin gesprochen hatte und dann denen, die aus der Stadt hinzugekommen waren, hatte Jesu auch eine Aussaat getan. Dass dort viele an ihn glaubten war dann schon eine Ernte.
Hirte Fischer erläuterte am Beispiel des Apfelbaumes, dass dieser zwar zur Zeit der Blüte am schönsten ist, aber zur Zeit der Ernte, wenn er Früchte trägt, ist er am wertvollsten. So soll es auch bei uns Christen sein. Es ist schön wenn wir säen, aber die Ernte ist das Ziel – und manches Mal liegt beides ganz nahe beieinander. Aber aussäen muss man, diese Mühe bleibt einem nicht erspart, und sollte es auch unter Tränen sein.
Vor der Heiligen Taufe von Gina Maria Salomon richtete der Hirte noch einige persönliche Worte an die Eltern des Täuflings. Als Eltern erlebt man genau das, was im Gottesdienst angeklungen ist, sehr oft: man sät aus, und man erntet zugleich. Das geschieht schon in Worten und Taten, deshalb muss man darauf auch besonders achten – denn die Eltern sind die ersten Vorbilder für das Kind. Zu dieser Aufgabe wünschte er den Glaubensgeschwistern viel Freude und viel Weisheit.