Für Mittwoch, 11. Juni, hatte Bezirksältester Wegner seinen Besuch angesagt.
Als Wortschale verwendete er 2.Tim.1,6: Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, dass du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch Auflegung meiner Hände.
Es ist gut, wenn man immer wieder erinnert wird. Die Erinnerung erweckt Vergangenes zu neuem Leben und treibt zu neuem Handeln. Paulus schrieb auch noch an Timotheus: Denn ich erinnere mich an den ungefärbten Glauben in dir, der zuvor schon gewohnt hat in deiner Großmutter Lois und in deiner Mutter Eunike; ich bin aber gewiss, auch in dir. Auch wir wollen uns immer wieder der Kraft bewusst sein, die durch den Heiligen Geist in uns ausgegossen wurde. (Römer 5.5)
Im Rückblick auf den Kirchentag in München am Sonntag zuvor, erinnerte Bezirksältester Wegner an die Worte des Leiters der Neuapostolichen Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, der den Gläubigen weltweit die Worte Jesu als Aufruf gegeben hatte: Geben ist seliger als Nehmen! Aber Geben, so sagte der Bezirksälteste ausdrücklich, heißt nicht angeben, sondern abgeben!
Weiterhin erinnerte er an die Gedanken, die Stammapostel Schneider vor der Feier des Hl. Abendmahles so ausgedrückt hatte: Wir wollen nicht nur an unsere Sünden denken, sondern uns fragen: Wo habe ich nicht genug geliebt und wo habe ich nicht genug getan? So ist es auch in der Ehe. Die Ehe ist keine Interessengemeinschaft, aus der man manches für sich herausholen will und kann. Da bleibt am Ende nichts übrig! Hier gilt ganz besonders das Wort: Geben ist seliger als Nehmen.
Nach der Feier des Hl. Abendmahls traten Pr. Klaus Herrmann und seine Frau Christa an den Altar um durch den Bezirksältesten den Segen Gottes zur Silberhochzeit zu empfangen. Der Chor sang zur Einleitung: Der Herr ist mein Licht und ist mein Heil..... worauf der Bezirksälteste darauf hinwies, wie wichtig es ist, auch im eigenen Herzen ein Licht anzuzünden. Als Leitwort für die Zukunft gab er dem Jubelpaar das Wort aus 2 Makkabäer 1, aus Vers 2+5 : Gott segne euch...und er erhöre euer Gebet und sei euch gnädig und verlasse euch nicht in der Not. Nach innigem Gebet spendete er den Beiden dann den Segen zu ihrem Silbernen Ehebund.