Am 27. April empfingen jeweils vor großer Gemeinde in Öhringen acht und in Künzelsau sechs Konfirmandinnen und Konfirmanden den Konfirmationssegen.
Konfirmation (lat.: „confirmatio“ = „Bestärkung, Bestätigung“) ist jene Segenshandlung, bei der junge neuapostolische Christen Verpflichtungen übernehmen, die ihre Eltern bei der Taufe und Versiegelung stellvertretend für sie eingegangen sind. Von nun an trägt der mündige Christ vor Gott die uneingeschränkte Verantwortung für sein Tun und Lassen. Er verpflichtet sich zur Treue gegenüber Gott und bekennt sich öffentlich zum neuapostolischen Glauben.
Zunächst beantworten die Konfirmanden die Frage, ob sie Gott die Treue halten wollen, mit „Ja“. Danach sprechen sie gemeinsam das Konfirmationsgelübde, das auf den Text einer alten Taufliturgie aus dem dritten Jahrhundert zurückgeht. Es wird vor Gott und der Gemeinde abgelegt und lautet:
„Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich dir, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichen Vorsatz: Dir treu zu sein bis an mein Ende. Amen.“
Es kommt damit der Grundsatz zur Sprache, dass sich die Konfirmanden bemühen, alles Böse, Widergöttliche zu meiden und konsequent den Weg des Evangeliums zu gehen. Sie bekennen sich im Glauben zum dreieinigen Gott und bekunden den Willen, ihr Leben im Glauben und Gehorsam Gott gegenüber zu führen.
Die jungen Christen empfangen nach Gebet des Gottesdienstleiters den Konfirmationssegen, der ihnen unter Handauflegung gespendet wird. Dieser Segen bestärkt sie in ihrem Bestreben, ihr Gelübde zu halten, sich zu Jesus Christus in Wort und Tat zu bekennen.
Stammapostel Schneider widmete ihnen dazu das Bibelwort aus 2. Timotheus, 3,14: “Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist ...”
Den Segen spendete in Öhringen Bez.Ält. Hübner (Backnang) und in Künzelsau Bez. Ält. Wegner.