Das war schon ein besonderes Fest. Erntegottesdienst und auch dankbare Rückschau auf 60 gemeinsam erlebte Ehejahre. Geschwister Lina und Hermann Kübler, sonst bescheiden mitten in der Gemeinde, waren heute einmal Mittelpunkt und hatten in der ersten Reihe ihren Platz.
Der Erntedankgottesdienst, den Hirte Gunter Fischer hielt, stand unter dem Textwort: „ Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. Rö 11,36.
In seiner Predigt wie der Hirte darauf hin, wie leicht es vom Überfluss, den wir haben, zum Überdruss kommen kann. Dankbar sein für die Gaben der Erde und auch für unseren Wohlstand heißt nicht nur Gott im Gebet zu danken. Dankbarkeit erweisen wir auch durch abgeben und teilen. Das gilt auch für unseren geistigen Reichtum, für unseren Glauben. Auch da wollen wir teilen durch mitteilen, wollen abgeben von unserem inneren Wert, unserem Glauben, unserer Hoffnung.
In einer Predigtzugabe wies Priester Werner Spes auf den Altarschmuck hin. Auf einer Seite das Produkt der Natur, die Gabe Gottes (Körner) und auf der anderen Seite die daraus gewonnenen Nahrungsmittel (Brot usw.) So ist es immer unsere Aufgabe, das Gegebene zu verarbeiten, damit es zum Genuss und Segen wird.
Nach der Feier des Hl. Abendmahles empfing das Jubelpaar den Segen zur Diamantenen Hochzeit. Der Chor sang dazu das Lied in dem es heißt: „ Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohlgehen, die dich lieben!“ Auf diese Worte, wie auch auf das Textwort des Sonntags nahm Hirte Fischer in seiner Ansprache Bezug. Auch wies er darauf hin, wie schön es ist, sich über eine so lange Zeit gegenseitig geachtet, geehrt und respektiert zu haben. Und wie
unendlich wichtig es sei, über alles Gott zu achten, ihn zu ehren und zu lieben. Danach segnete er das Ehrenpaar im Namen des dreieinigen Gottes und verband damit die Zusage auf Gottes Hilfe in aller Zukunft.
Bemerkenswert an diesem Tag war der Altarschmuck, den liebende Herzen und begabte Hände mit viel Fleiß und Aufwand hergestellt hatten. Herzlichen Dank dafür!