Am 7. Mai 2017 erlebten die Gemeinden Künzelsau und Ernsbach einen Festgottesdienst, in dem Andreas und Samira Maurer den Segen zu ihrem Ehestand erhielten.
Hirte Gunter Fischer, legte dem Gottesdienst das Wort aus Johannes 15, 1.2 zugrunde: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.“
Dazu führte er aus, dass Vertrauen eine Frucht ist, die aus der Verbindung mit Jesu, dem Weinstock und seinem Vater erwächst. Und riet: „Erzähle nicht Gott deine Probleme, sondern sage deinen Problemen, wie groß dein Gott ist.“ Im Blick auf das Hochzeitspaar erwähnte er den Wert des göttlichen Segens.
Früchte wachsen nicht nur zum Genießen, sondern sie sind auch Samen und dienen zur Erhalt der Art. Das, was Gott einst Abraham sagte: “Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ gilt auch heute noch. Mit Gottes Segen sollen wir selbst zum Segen für unsere Nächsten werden. Das bedeutet aktiv zu werden, zu handeln und nicht passiv abzuwarten.
Nach dem Vaterunser, der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls traten Andreas und Samira vor den Altar. Als Trautext gab Hirte Fischer den Rat „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.“ 1. Petr. 4,10
Auch wies darauf hin, dass sich nun zwei Lebenswege zu einem vereinigt haben. Das ist nun ein ganz neuer Weg. „Und mit den Gaben, die ihr mitbekommen habt, müsst ihr nun diesen neuen Weg gehen. Auch Gott kennt euren Weg und weiß um eure Zukunft. Ihn könnt ihr immer um Rat fragen. Von ihm habt ihr Gaben empfangen, die ihr einsetzen sollt um einander glücklich zu machen. Und dazu will euch der liebe Gott seinen Segen geben.“
Nachdem die Beiden vor Gott und der Gemeinde ihr JA zur Treue und zum gegenseitigen Tragen und Helfen bekräftigt hatten, segnete der Hirte ihren Bund im Auftrag des dreieinigen Gottes. Dazu übermittelte er ihnen noch den Segen ihrer Eltern und Vorfahren, sowie den Segen der Amtsträger und der Gemeinde.
Mit Gebet und Schlusssegen wurde der Gottesdienst beendet, der durch schöne Chorgesänge und weitere musikalische Darbietungen würdevoll untermalt war.