Am Sonntag 11.09.2016 waren die beiden Gemeinden Neuenstadt und Waldbach nach Eschenau zum Gottesdienst eingeladen, der von dem Bezirksältesten Michael Joseph durchgeführt wurde. Dabei empfing die kleine Lily Reich das Sakrament der Heiligen Taufe mit Wasser.
Als Textwort lag dem Gottesdienst Römer 12, Vers 13 zugrunde:
„Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.“
Drei Gemeinden, wie der Bezirksälteste zu Beginn anführte, die schon im Eingangsgebet als EINE Gemeinde Gott lobten und priesen. Was heißt es Gott zu loben? Das ist eigentlich ganz einfach –zumindest so einfach gesagt.
Gott zu loben gelingt durch die Nachfolge des Vorbildes Jesu. So wie er es einst lebte und zum Ausdruck brachte, sollen wir Gott lieben von ganzem Herzen und unseren Nächsten wie uns selbst.
Die „Nöte“ denen wir uns annehmen sollen, das ist das, was der andere benötigt. Auch hier dient Jesus wieder als Vorbild in seiner Aussage: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!“
Nach der Predigt brachten die Eltern Boris und Manuela Reich ihre Tochter Lily an den Altar wo sie das Sakrament der heiligen Taufe im Namen des dreieinigen Gottes empfing.
Im Anschluss fanden sich viele der Gottesdienstteilnehmer in den Nebenräumen ein wo es Kaffee und Kuchen gab. Bei der Einladung dazu wurde noch aus Kindermund erzählt:
Als Kinder im Religionsunterricht gefragt wurden was denn das sichtbare Zeichen beim Heiligen Abendmahl sei kam zur Antwort: „Brot und Wein!“ Mit der Antwort zufrieden folgte die nächste Frage: „Was ist dann das sichtbare Zeichen bei der Taufe mit Wasser?“
Hier kam die Antwort ebenso rasch und sicher: „Kaffee und Kuchen“
Nachsatz zur Nächstenliebe
Aus Liebe zum Nächsten tätig werden, das tat auch Mutter Teresa der folgende Begebenheit zugeschrieben wird:
Ein amerikanischer Reporter begleitete Mutter Teresa in den Elendsvierteln Indiens bei ihrer Arbeit. Er sah zu und ließ vom Kamerateam filmen, wie sie Kinder aus der Mülltonne auflas, die schon halbtot und verhungert waren, wie sie Sterbende von der Straße in Pflegehäuser brachte.
Als Mutter Teresa einen schmutzigen, stinkenden und von Krankheit entstellten Menschen liebevoll in den Arm nahm und ihn an ihr Gesicht drückt, sagte der Reporter beeindruckt: „Nicht für 1000 Dollar würde ich so etwas tun!“
Mutter Teresa antwortete ihm gütig: „Ich auch nicht!“