Am 31.03.2013 hielt unser Apostel Hans Peter Schneider den Ostergottesdienst in unserer Kirche in Obersulm-Eschenau. Eingeladen waren auch die Geschwister der Gemeinde Bretzfeld-Waldbach. Dem Gottesdienst lag das Textwort zugrunde aus: 1. Korinther 15, 51. 52 „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.
Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“
Danach hörten die Anwesenden zu diesem Feiertag eine Bibellesung aus Lukas 24 die Verse 1-12.
Der Apostel ging in seiner Predigt auf das bewegende Erleben rund um die Osterfeiertage ein. Nach Jesu Kreuzestod kann man von einer Resignation der ihn Umgebenden ausgehen. Alles glitt ihnen damals aus den Händen, was blieb da noch? Doch die Auferstehung Jesu änderte alles und wurde zum Sinnbild der Freude am Leben. Ostergeschehen ist Leben nach dem Tod, ist Freude - ist Lebensfreude.
An diesem Feiertag empfingen die Zwillinge Nele und Ben Grabert aus der Gemeinde Waldbach durch die Hand des Apostels die Gabe Heiligen Geistes. Mit Freude und Interesse, aber auch in aller Ruhe, verfolgten sie die Segenshandlung.
Anschließend erfolgte die Ruhesetzung von Diakon Heinz Gaupp, ebenfalls aus Waldbach kommend. Er diente der Gemeinde mehr als 21 Jahre in diesem Amt als Diakon, in der Seelsorge, war verantwortlicher Kirchenbuchführer und hat zwanzig Jahre lang mit viel Freude und Engagement die Sonntagsschule geprägt. Darüber hinaus war seine Stimme bis 2005 auch im Kirchenchor als Bass zu hören.
Mit dem von Herzen kommenden Dank des Apostels, des Vorstehers und der Gemeinden für alle geleistete sichtbare und manches Mal auch nicht direkt wahrgenommene Arbeit entband der Apostel ihn von seinem aktiven Dienst. Er sprach dabei auch vom „Übergang des aktiven in den nicht mehr so aktiven Abschnitt“. Aus dem Kreis der Amtsträger und der Gemeinde erhielt er als sichtbaren Dank noch einen schönen Blumenstrauß überreicht.
Letztlich empfingen noch der Vorsteher der Gemeinde Obersulm-Eschenau, Dieter Kleber und seine Ehefrau Sylvia, den Segen zur Rubinhochzeit. Genau an diesem Tag vor vierzig Jahren fand die Trauung der beiden statt. Das, verbunden mit allem Erlebten in der gemeinsamen Zeit aber auch an diesem Ostersonntag, gab der Segenshandlung, für die Beiden, eine besondere Note.