Mehr Gottesdienst-Teilnehmer als gewöhnlich sind am Sonntagmorgen, 12. August 2018 in der Kirche in Eschenau versammelt. Drei Kleinkinder und eine junge Frau empfangen dort das Sakrament der heiligen Versiegelung. Außer den Mitgliedern der Gemeinde Waldbach-Eschenau sind Gläubige aus den Gemeinden Möckmühl und Neuenstadt anwesend.
Der Apostel verglich in seinem Dienen die Wanderung des Volkes Israel ins gelobte Land mit dem Lebensweg der Anwesenden. Damals wie heute sei das Vertrauen auf Gott und Gottes Führung von entscheidender Bedeutung. Gott habe damals das Volk Israel in der Wüste versorgt. Gott versorge auch heute die Gläubigen. Im Gottesdienst erhielten sie Gnade, Frieden für die Seele und Kraft. Die Aufgabe auf dem Glaubensweg heute sei, seinen Nächsten zu lieben und Gott über Alles zu stellen. Der Apostel erinnerte auch an das Motto des Internationalen Kirchentags in München: „Geben ist seliger denn Nehmen“.
In seinem Predigtbeitrag betonte Bezirksälteste Michael Joseph, dass Gott das Heil anbiete. Es müsse nur ergriffen werden. Sein Rat hierzu war: „Wir wollen Heiliges auch heilig halten und nicht auf eine menschliche Stufe herabziehen.“
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes spendete der Apostel das Sakrament der heiligen Versiegelung. In seiner Ansprache an die Eltern sprach Manfred Schönenborn vom Vorbild der Eltern, dem die Kinder nacheifern würden.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls dankte er Diakon Dieter Krämer für die jahrelange ehrenamtliche seelsorgerische Arbeit und versetzte ihn altershalber in den Ruhestand. Anschließend bat er Diakon Andre Ludes an den Altar und ordinierte ihn als Priester für die Gemeinde Eschenau.