Im Eschenauer Kirchengebäude führt Bezirksälteste Michael Joseph durch den Festgottesdienst. Er spricht persönliche Lebenssituationen des Hochzeitspaares an und rät der Gemeinde, Leben, Denken und Handeln an Jesus auszurichten.
Dem Festgottesdienst liegt das Bibelwort aus Römer 1, 11-12 zugrunde:
„Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken; das ist, dass ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.“ (Lutherbibel 2017)
Der Bezirksälteste spricht nach dem Chorvortrag von Gottes unfassbarer Größe, die ansatzweise nur über den Glauben zu erfühlen sei. Der notwendige Glaube lasse sich konkret fassbar definieren, nämlich über die Orientierung an Jesus Christus! Dies werde den Gläubigen überhaupt erst ermöglicht, weil Jesus Mensch geworden und damit ein verständliches und verstehbares Vorbild sei. Das eigene Leben an Christus auszurichten sei keine einmalige Angelegenheit, vielmehr ein immerwährender Prozess. Auch die in der Bibel beschriebenen „Emmaus-Jünger“ hätten eine gewisse Zeit und Entwicklung benötigt, um zu erkennen, wer mit ihnen unterwegs war. So sei es auch in der heutigen Zeit, dass das Wort im Gottesdienst bisher unbekannte Erkenntnis aufschließen könne.
Dem Eisernen Hochzeitspaar zugewendet beschreibt Michael Joseph die Lebensvielfalt des Paares. Werner Müller und seine Frau hätten durch ihre lebendige Gemeinschaft nicht nur in der familiären und geschwisterlichen Umgebung Gutes bewirkt, sondern auch in die geistlich-seelische „Vorsorge“ investiert und auf diese Weise segensreich wirken können.
Nach dem Gottesdienst schüttelt das Hochzeitspaar viele Hände, um die zahlreichen Glückwünsche der Gemeindemitglieder von Eschenau und Waldbach sowie der Hochzeitsbesucher entgegen zu nehmen.