Am Sonntag, 5. Februar stand die Gemeinde Neuenstein in freudiger Erwartung auf den Besuch des Apostels Dieter Prause.
Die Erwartungen wurden voll erfüllt, da er in großer Freude mit einem Bibelwort, das der Stammapostel vor kurzem verwendete, den Versammelten diente:
Hebräer 10 Vers 23: Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.
Dabei ging er zuerst auf den Begriff „festhalten“ ein und sprach gezielt die Kinder an, die sich in die beiden ersten Reihen dicht gedrängt gesetzt hatten: Wann hält ein Kind sich gerne an der Hand der Eltern oder Großeltern fest? Da empfindet man Sicherheit. Auch auf den Altarschmuck, der aus vielen Kinder-Handabdrücken auf Papier bestand, ging er insbesondere ein, obwohl er sonst kein besonderes Empfinden für die Blumen hätte. Ein wirklich passender Schmuck, der auf das festhalten an der Hand Gottes hinwies. Das Bekenntnis ist unser Glaube in die Tat und den Alltag umzusetzen und die Hoffnung ist noch mehr vermehrt die Wiederkunft Jesu. Wir werden nicht wanken sondern Sicherheit aus der Treue Gottes in dieser Verheißung nehmen.
Die beiden Vorsteher und Priester Boris Reich und Martin Härtweg wurden zu Predigtzugaben gebeten.
In diesem Gottesdienst empfingen auch zwei Kleinkinder durch die Handauflegung des Apostels das Sakrament der heiligen Versiegelung, die Gabe des heiligen Geistes. Der Apostel bat dabei die beiden Mütter in die Mitte, da seine „Reichweite“ der Arme begrenzt sei. Beim lieben Gott sei das aber ganz anders.
Dieser Gottesdienst erhielt durch die Nähe zum Apostel in der kleinen Gemeinde ein ganz besonderes Gepräge, der mit einem freudigem Lied der Kinder seinen Abschluss fand.