Die Gemeinde sang zu Beginn das Lied: „Du unser Haupt, Herr Jesu Christ“ (GB 192). Bischof Schönenborn las aus der Bibel als Textwort: „Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist (1.Petrus 3,15)
Der Bischof wies zum Anfang seiner Predigt darauf hin, dass ihm auf seiner Fahrt nach Künzelsau, und in Künzelsau selbst, besonders viele Hinweise auf Museen aufgefallen wären.
Dabei sei ihm der Gedanke für die Gemeinde Künzelsau gekommen: „Macht aus eurer Gemeinde kein Museum.“ Also nicht an der Vergangenheit stehen bleiben und zurück-schauen, sondern nach vorne blicken und im Glauben vorwärts gehen.
Er verwies nochmals auf das Textwort und sagte, dass wir den Herrn in unseren Herzen heiligen sollen. Und je mehr wir ihn heiligen, umso mehr reden wir auch im Alltag von ihm!
In einem Predigtbeitrag fügte der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Gunter Fischer noch an:
„Heiligen und heilig halten ist ein Prozess.“
Auch Bezirksältester Michael Joseph diente noch mit diesen Gedanken, dass wir in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit leben sollen.
Der Bischof unterstrich noch einmal alles mit den Worten: „Mehr Christus und weniger ich!“
Aus zeitgemäßem Anlass wurde dann noch eine Bildpräsentation „Seelsorgekonzept - Standortplanung“ gezeigt.
Nach dem Gottesdienst war für alle Anwesenden bei einem „Weißwurstfrühstück“ in den unteren Kirchenräumen die Möglichkeit zum Gedankenaustausch gegeben. Dass Bischof Schönenborn ebenfalls daran teilnahm, war für die Gemeinde eine besondere Freude.