Am 5. August 2015, einem heißen Mittwochabend, diente Apostel Schneider rund 250 Gläubigen der Gemeinden Künzelsau, KÜN-Gaisbach und Forchtenberg-Ernsbach. Zu diesem Gottesdienst waren auch alle Gemeindevorsteher des Bezirkes Künzelsau eingeladen.
Als Textwort las der Apostel Psalm 40,3.4: Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann; Er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den Herrn hoffen.
In der Predigt wies der Apostel darauf hin, dass die „grausame Grube“ als Bild für das Getrenntsein von Gott, für den „geistigen Tod“ zu verstehen sei. Schmutz und Schlamm stehen für die Sünde. Jesus dagegen hat die Gnade erwirkt, die uns heraushilft und erlöst. Das Heil, das wir durch ihn erfahren haben, bewirkt eine Veränderung in uns, wir singen „ein neues Lied“.
Wir wollen dafür dankbar sein und dankbar bleiben. Das Volk Israel war wohl aus der Gefangenschaft Ägyptens erlöst worden, doch bald wurden ihnen die Verhältnisse des Exodus zu schwer und zu lästig. Sie murrten und haderten und sehnten sich zurück. Das darf bei uns nicht der Fall sein.
Wir wollen nicht Gott dienen, damit er uns segnet, sondern wir dienen ihm mit Freuden und Dankbarkeit, weil er uns gesegnet hat.
Das „neue Lied“ werden wir unter der Leitung des Herrn Jesu singen, wenn wir mit in der Herrlichkeit sind. Heute wollen wir uns bemühen, dazu würdig zu werden. Das bedeutet, wie früher der Lehrer sagte: Üben! Üben! Üben!
Bezirksevangelist Stefan Clever unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Gedanken des Apostels und forderte dazu auf, noch Viele mit unserer Begeisterung und der Freude unseres Glaubens anzustecken.