Am Sonntag, 7. September 2014, besuchte Apostel H.P. Schneider die Gemeinde Künzelsau.
Dazu eingeladen waren auch die Gemeinden Gaisbach, Ingelfingen, Weißbach/Ernsbach und Neuenstein. In diesem Gottesdienst wurden vier Seelen, darunter drei Kleinkinder versiegelt.
Die Heilige Versiegelung ist das Sakrament, durch das der Gläubige unter Handauflegung und Gebet eines Apostels die Gabe des Heiligen Geistes empfängt und ein Gotteskind mit der Berufung zur Erstlingsschaft wird.
Der Gottesdienst war geprägt durch das Bibelwort aus Johannes 6,27: „Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben“. Damit wies Jesu auf die Seelenspeise hin, die er auch an anderer Stelle nannte: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht“. Ein andermal sagte er: „Meine Speise ist, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat und vollende sein Werk“. Auch sein Hinweis: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben“ weist auf die Notwendigkeit hin, der Seele eine ausgewogene Speise zu geben. Dazu wird uns der Wille Gottes in den Gottesdiensten verkündet. Sein Wort ist unser Ursprung, denn wir sind durch das Wort des Herrn geschaffen. Somit brauchen wir als Glaubende auch Gottes Wort zur Ausreife und Vollendung.
Der Apostel wies in seiner Predigt auch noch auf einen Vers des gemeinsam gesungenen Eingangsliedes hin, wo es heißt: „ Hilf mir alles zu erlangen, was mich würdig machen kann“. Um diese Kräfte von oben wollen wir ringen.
Bezirksevangelist Joseph sagte u.a. in seinem Beitrag zur Predigt: Wir wollen nicht nur glauben was wir hören, sondern wir wollen es auch umsetzen. Unser Vertrauen muss stimmen. Welches Vertrauen hatte doch der Hauptmann zu Kapernaum, als er zu Jesu sagte: Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund!