Am Sonntag, 8. Juli 2012, fand in der Kelter Langenbeutingen ein Gottesdienst durch den Bezirksevangelisten Bernd Floer statt.
Eingeladen waren die „neue Gemeinde Öhringen“ (die frühere Gemeinde Pfedelbach wurde integriert) und die Gemeinde Bretzfeld-Bitzfeld. Daher wurde die historische Stätte am Tag zuvor mit ca. 170 Sitzplätzen bestuhlt und ein Altar auf einen großen alten Holzfass hergerichtet.
Bezirksevangelist Bernd Floer legte dem Gottesdienst das Wort aus Psalm 14, Vers 2 zugrunde. In diesem Worte stellte der Psalmdichter in alter Zeit fest, dass Gott nach den Menschen schaut, ob jemand sich klug verhalte.
Der Dienstleiter sprach zunächst die neue Gemeinde an, eine Einheit zu werden, zusammen zu rücken und sich gerne einbinden zu lassen. Wer die Selbstverwirklichung suche, so Bernd Floer werde scheitern. Nachfolge sei klug. Dazu muss man einfach nach Gott fragen. Die oft verwandte Ausrede – ich habe keine Zeit – sei dauerhaft nicht zu akzeptieren.
Priester Joachim Krafft – Vorsteher der vormaligen Gemeinde Pfedelbach – wurde zu einem Wortbeitrag gebeten, nachdem der gemischte Chor unter der Leitung von Rainer Neuberg der Chorlied mit dem Text - kannst mich führen himmelwärts - vorgetragen hatte.
Priester Krafft führte an, dass man gelegentlich so stark sei, um die Erde aus den Angeln zu heben. Dabei hört man aber nicht auf Gott. Er fordere vielmehr, dass wir uns lieben und einander dienen.
Aus der Gem. Bretzfeld-Bitzfeld wurde Priester Laukhuf noch zu einem Wortbeitrag gebeten. Er führte an, dass sich die Kelter Langenbeutigen im Gewann Himmelreich befinde und wir alle einmal ins ewige Himmelreich wollen – und nicht mehr zurück.
Hirte Küffner als Vorsteher der Gem. Öhringen, wünschte alle mögen Schutz unter dem Dach der neuen Gemeinde finden. Er spielte dabei auf das natürliche Wetter zu Zeitpunkt des Gottesdienstes an - denn draußen stürmte und regnete es kräftig.
Nach einem Instrumentalvortrag und dem Bußlied „ wer da will der Komme „ feierten die Glaubensgeschwister das heilige Abendmahl.
Damit war der Sonntag aber noch lange nicht zu Ende. Viele fleißigen Händen halfen den Innenraum der Kelter für das Mittagessen umzubauen. Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich in Sonnenschein verwandelt, so konnte ein Teil der Geschwister das Mittsagessen außerhalb der Kelter einnehmen.
In den Nachmittagstunden gab es natürlich noch Kaffee und Kuchen - das leibliche Wohl kam an diesem Tage auch nicht zu kurz.