Bezirksapostel Ehrich hat die Apostel und Bischöfe seines Arbeitsbereichs zu zweitägigen Gesprächen ins Hohenloher Land eingeladen. So kam es, dass die Gemeinde Neuenstein im Ältestenbezirk Künzelsau am 3. April 2019 den Bezirksapostel und in seiner Begleitung 5 Apostel und 6 Bischöfe begrüßen konnte.
Aus der Nachbarschaft war noch die Gemeinde Bretzfeld-Bitzfeld eingeladen.
Der Gottesdienst stand unter dem Wort aus Matthäus 5,9: Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Als Auszeit vom Irdischen, wo wir mit Frieden gelabt, mit Gnade gekrönt werden, charakterisierte der Bezirksapostel jeden Gottesdienst.
Das Wort über den Frieden beinhaltet, dass dort, wo Menschen zusammenwirken, auch einmal Konflikte entstehen. Das ist an sich noch nichts Schlimmes. Wichtig ist, wie wird damit umgehen, es ansprechen und den Konflikt am Ende unter dem Aspekt der Versöhnung beenden können.
In Matthäus 10,34ff finden wir eine zunächst irritierende Aussage Jesu: „ Und ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen …
Die Botschaft ist hier jedoch: Wer sich für Jesus und den himmlischen Vater entscheidet, der muss konsequent sein. Und diese Konsequenz kann auch einmal persönliche Nachteile bringen.
Den Frieden stiften - eine Stiftung ist fast immer darauf ausgerichtet, etwas für Dritte zu bewirken. Eine Stiftung enthält Vermögen. In unserem Fall ist das Vermögen aus Jesus Christus enthalten. Dazu dient uns das Wort aus dem Gottesdienst, denn es stärkt diesen Frieden und lässt uns unseren Auftrag erkennen und annehmen.
Das Bewusstsein des Reichtums in Christo ( Jahresmotto 2019 ) lässt uns auch zu-frieden sein. Von einem Friedensstifter geht grundsätzlich Frieden aus. Das beschreibt auch das Lied: O ihr Friedenskinder...
Und dann stellen wir uns auch die Frage, ob wir zu Bruder und Schwester in der Gemeinde eine echte innere Nähe aufgebaut haben.
Schon der Herr Jesus sandte seine Jünger und ließ sie mit dem Gruß „Friede sei mit euch“ Hausbesuche durchführen.
Mit diesem Frieden will auch das Evangelium mitgeteilt werden. Das ist unsere Aufgabe. Das deckt sich mit der Beschreibung Jesu: Ihr seid das Licht der Welt und ihr seid das Salz der Erde.
So wird immer wieder klar, dass die Gotteskindschaft nicht eine Ehre ist, sondern ein Programm.
Es dienten mit: Apostel Bauer, Bischof Hepp, Bischof Bornhäusser und Apostel Schnaufer.
Nachdem das Schlusslied des Chores „Das sei alle meine Tage“ verklungen ist, stellen sich der Bezirksapostel sowie alle Apostel und Bischöfe zusammen vor den Altar, sodass sich die Geschwister von jedem verabschieden können.