Wegen Renovierungsarbeiten an der Öhringer Kirche wurde der geplante Gottesdienst mit Bischof Martin Rheinberger in der Neuapostolischen Kirche in Bitzfeld durchgeführt. Am Mittwoch, den 11. April 2018 versammelten sich dicht gedrängt Gläubige aus den Kirchengemeinden Bitzfeld, Öhringen und Neuenstein.
Anhand der Predigtgrundlage Johannes 3, Vers 16 „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ verwies der Bischof auf die Notwendigkeit des Glaubens um ihn besser zu verstehen. Dazu seien Glaubensgespräche und Beschäftigung mit Glaubensfragen notwendig.
Er betonte, jeder Mensch sei von Gott gewollt und von Gott geliebt. Gott liebe auch die, die sich von ihm entfernen würden oder sich ihm entgegen stellten. Der Beweis seiner Liebe sei, dass Jesus sein Leben gegeben habe. Diese Liebe sei nicht messbar in Gesundheit oder Geld.
Bischof Rheinberger forderte die Gemeinde auf, das eigene Leben auf der Basis von Gottes Liebe zu gestalten und Abstand von jeglicher Verurteilung (auch Selbstverurteilung) zu nehmen. Christen seien nicht gesetzt, um zu richten. Christen seien aufgefordert, zu helfen. Die innere Motivation allen Handelns „Ich tu´s für Gott“ sei unabhängig von menschlicher Anerkennung und äußeren Einflüssen. Das Durchhaltevermögen basiere auf dem Wissen: „Wir warten auf den Tag des Herrn“ und „dass der Sohn Gottes uns zu sich nimmt.“
Der Chor antwortete mit dem Lied „Kennst du den Freund, dessen Liebe so groß, dass für die Sünder sein Blut er vergoss …“
Bezirksältester Michael Joseph bezeichnete daraufhin unseren Glauben und Treue als Voraussetzung für ewiges Leben bei Gott und betonte, trotz aller menschlichen Schwierigkeiten sei Gott treu.
Bischof Rheinberger wünschte den Gläubigen Vertrauen zu Gott. Der menschliche Verstand könne Vieles nicht verstehen und habe unerfüllte Erwartungen. Der Bischof bestätigte: „Der SEGEN GOTTES stärkt die Kraft zur Treue“. Vor der Sündenvergebung betonte er, dass zur Sündenvergebung Glaube notwendig sei und dankte für die Kraft, die Gott im heiligen Abendmahl schenke.