Zum Wochengottesdienst am 14. Juni besuchte der Bischof die kleine Gemeinde Neuenstein, die durch die Glaubensgeschwister aus Gaisbach und durch Lehrkräfte aus dem ganzen Bezirk wesentlich größer wurde.
Er legte dem Gottesdienst das Bibelwort Matthäus 6 Vers 20 zugrunde: „Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen.“
Zuerst sprach er das vom verstärkten Gemeindechor vorgetragene Lied „Jesus erfülle mein Herze mit Freude“ an und erinnerte an den Pfingstgottesdienst mit der wesentlichen Aussage, dass uns der Blick in die Zukunft mit Freude erfüllt. Der Blick in die Vergangenheit erzeugt Dankbarkeit und der Blick in die Gegenwart ruft Wachsamkeit hervor. So lassen wir uns nicht trennen von unserem Gott.
Der Begriff „Schatz“ hat ja in unserer Sprache mehrere Bedeutungen: Mancher benutzt ihn als Kosewort, oder es ist die Rede vom „Schatz im Acker“ für den alles verkauft wurde, damit, er ihn kaufen konnte, oder beim reichen Jüngling, der sich nicht von seinem Schatz trennen konnte. Für uns soll Jesus Christus unser größter Schatz sein. Schätze sammeln kostet aber auch einiges, z..B. muss man Zeit investieren.
Für viele Menschen gilt die Frage „Was kostet´s und was bringt´s?“ Schätze im Himmel kann eben nur Jesus geben. Er gibt Freiheit und beständiges Glück. Keines, das ohne Rücksicht auf Verhältnisse zu haben ist. Er gibt Weisheit und die richtige Sehensweise. Wir wollen nicht Blind werden wegen anderer Dinge wie Erfolg, Reichtum oder Genuss.
Im Mitdienen von Bezirksevangelist Stefan Clever wies dieser noch auf den Schatz im Sakrament und im Abendmahl hin.
Ein kleines Flötenorchester erfreute ebenso die versammelte Gemeinde.