Am Donnerstag, dem 9. März 2017, besuchte Apostel Dieter Prause seit seinem Amtsantritt im Bereich Heilbronn zum ersten Mal die Künzelsauer Teilgemeinde Gaisbach.
An diesem Wochengottesdienst nahmen 109 Gottesdienstbesucher, darunter 2 Gäste, teil.
Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Psalmwort zugrunde, das Stammapostel Jean-Luc Schneider zuvor im Gottesdienst für die Entschlafenen in Neumünster verwendete: „Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!“ (Psalm 105,1).
Zunächst nahm der Apostel noch einmal Bezug auf den zurückliegenden Entschlafengottesdienst und stellte noch einmal das Erleben und die Auswirkungen für die Seelen im Jenseits in den Mittelpunkt, wobei er auch an das Jahresmotto, das im Textwort anklingt, erinnerte.
Der Apostel führte aus, dass wir das Tun Gottes in der Liebe zum Nächsten verkündigen. Sie besteht darin, dass wir auch ihm das Heil in Jesu gönnen, das wir bekommen haben.
Jesus ist gekommen für die Armen, einmal für die „geistlich Armen“, solche, die ihn noch nicht kennen, aber auch ganz real für die, die in irdischer Armut und Not leben und oftmals auch seelisch darunter leiden. Das lässt oftmals Ärger, Frust, Verzweiflung, Zweifel an Gott und an seiner Liebe entstehen. Jesus aber sagt ihnen, dass auch sie das Heil erlangen können, ganz umsonst, wenn sie daran glauben.
Jesus ist auch gekommen für die Geringen, für die Kleinen, die Benachteiligten. Wir leben in einer leistungsbetonten Gesellschaft, wo viele, die nicht so leistungsfähig sind, an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
Jesus ist gekommen, um Trost zu spenden: Er kann jeden Schmerz lindern, jede Wunde heilen, er kann alles gutmachen. Diese Zusage Gottes wollen wir dankbar verkündigen, dass alles Leid spätestens in der neuen Schöpfung vergessen sein wird.
Ein letzter, aber alles entscheidende Grund ist die Tatsache, dass Jesus gekommen ist, um die Sünder zu erretten. Für den, der an Jesus Christus glaubt, ist keine Sünde zu groß, um nicht vergeben werden zu können.
Danach fasste der Bezirksälteste Michael Joseph das Dienen des Apostels zusammen, wobei er seinen Schwerpunkt auf die Gnade legte, die uns nicht zur Überheblichkeit, sondern zur Dankbarkeit und Demut veranlassen mögen.
Evangelist Klaus Wolfer griff in seinem Predigtbeitrag noch einmal einen Aspekt des Psalmworts auf und forderte dazu auf, Gott, unseren Schöpfer, und unseren Herrn Jesu groß zu machen.
Anschließend feierte die Festgemeinde das Heilige Abendmahl; auf das Schlussgebet folgte der Schlusssegen.
Der gemischte Chor der Gemeinde umrahmte mit seinen Liedern den Gottesdienst und unterstrich damit das Wirken des Geistes und gab ihm ein feierliches Gepräge.