Eine Gruppe von ca. 30 Mitgliedern der Gemeinde Künzelsau traf sich am Samstagnachmittag, 5. November 2016 vor Einbruch der Dämmerung auf dem städtischen Friedhof in Künzelsau.
Die anwesenden Sänger aus dem Gemeindechor trugen einige Lieder mit Bezug zum Jenseits vor und der Vorsteher, Hirte Fischer, las etwas aus einem Artikel im Kalender „Unsere Familie“ des Jahrgangs 1965.
Damals schrieb Apostel Georg Thomas unter der Überschrift „Lasst mich geh´n…“ sehr persönliche Gedanken in Verbindung mit den einzelnen Versen dieses Liedes aus unserem Gesangbuch (NGB 434) nieder. Er verband damit Erinnerungen an seine Kindheit, seine Eltern und wie sie in einer entbehrungsreichen Zeit zum Glauben kamen. Dann spannte er den Bogen über die gegenwärtige Arbeit der Gottesknechte an den gläubigen Seelen bis hin zu unserer herrlichen Zukunft, die mit dem letzten Vers jenes Liedes „Wie wird’s sein, wenn wir zieh`n in Salem ein“ einfühlsam beschrieben wird.
Auch Evangelist Schlopakowski las einige Gedanken aus einem Gottesdienst, den Apostel Thomas im Februar 1972 gehalten hatte. In diesem Gottesdienst hatte er das Wort „Freuet euch in dem Herrn alle Wege“ und dabei besonders auf die Stelle „in dem Herrn“ hingewiesen.
Nachdem die Anwesenden gemeinsam das erwähnte Lied: „Wie wird´s sein…“ gesungen hatten, begaben sich alle zur nahegelegenen Grabstätte des verstorbenen Apostel Thomas, dessen Geburtstag sich in diesen Tagen zum 100sten Mal jährte. Nachdem bei einsetzendem Regen noch ein weiteres Lied vorgetragen worden war, betete der Bezirksälteste iR Burkhard Wegner noch mit der kleinen Schar und richtete dabei in schöner Weise den Blick auf den am nächsten Tag stattfindenden Gottesdienst für die Entschlafenen.