Der Mittwochabend-Gottesdienst am 5. Oktober 2016 hatte in Künzelsau eine ganz besondere Prägung: dieser Tag war der 100. Geburtstag des bereits 1973 verstorbenen Apostels Georg Thomas, der vielen Gläubigen in Süddeutschland noch in guter Erinnerung ist!
Apostel Prause diente an diesem Abend in der Kirche in Künzelsau den über 300 Versammelten aus fünf neuapostolischen Gemeinden der nächsten Umgebung mit einem Wort aus dem Lukasevangelium (Lukas 7, 47.48). In seiner Predigt erwähnte er auch einige Gedanken, die von Apostel Thomas überliefert sind.
Jener treue Gottesmann wohnte ja in Künzelsau. Er diente über 18 Jahre im Apostelamt, das er bereits mit 37 Jahren empfing, und zwar weitgehend ehrenamtlich zusätzlich zu seiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmer in der Textilbranche und trotz angeschlagener Gesundheit. Er zeigte damit in vorbildlicher Weise, was die Liebe zum Werk Gottes und zu den Anvertrauten zuwege bringt. Darin glich er also der im Textwort erwähnten „Sünderin“, die aus Dankbarkeit dem Herrn gegenüber dafür, dass er ihr die Sünden vergab und sie respektierte, Liebe zeigte und Gutes erwies! In einer kleinen Broschüre, die in der Kirche auslag, wurden einige Erlebnisse von und mit Apostel Thomas wieder lebendig gemacht.
In der Predigt klang noch an, dass wir als Dank für das, was der Apostel in seiner Zeit an uns Gutes getan hat, seine Arbeit weiter führen und uns, jeder an seinem Platz, als ein Segen für unsere Umgebung und unseren Nächsten erweisen sollten. Das wäre wohl, könnte man ihn fragen, sicher ganz in seinem Sinne!
Apostel Prause, der zum ersten Mal als zuständiger Apostel in Künzelsau diente und von Apostel i.R. Schneider und Bischof i.R. Ludwig begleitet wurde, spendete in diesem Gottesdienst einem Glaubensbruder und einem Kleinkind Gabe Heiligen Geistes. Nach dem Gottesdienst verabschiedete sich der Apostel noch von den Gottesdienstbesuchern per Handschlag.
Ein weiterer Bericht hierzu gibt es auf nak-sued.de.