Am 19. Juli waren alle Senioren aus den Bezirken Künzelsau und Schwäbisch Hall zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit Apostel Hans-Peter Schneider eingeladen.
Zu Beginn sang die Gemeinde aus dem Lied 371 „Stern auf den ich schaue“
Der Apostel diente anschließend mit dem Wort aus Hiob 28, Vers 28 „Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.“
In seiner Predigt führte er aus, dass die Jugend die Zeit ist, Weisheit zu lernen, das Alter die Zeit, Weisheit auszuüben.
Hiob´s Leben war ja ein Leben mit vielen Licht- und Schattenseiten, aber auch voller Gottvertrauen. So konnte er wie im Kapitel 28, Vers 28 ausgedrückt, in der Furcht des Herrn Weisheit erkennen und am Ende des Buches Hiob (42,2 ff) sogar über den Herrn sagen: „Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer.“ So hat er den Herrn gesehen. Das ist Weisheit.
Weisheit ist auch, sein Haus, wie in Lukas 6 von Jesus geschildert auf Fels zu bauen. Das bedeutet Gottes Wort ernst zu nehmen.
Weisheit bedeutet auch, Veränderungen in der Gemeinde mitzutragen. Es mag sich vieles verändern, aber das Wort Gottes im Evangelium bleibt. Ein uneigennütziger Glaube sagt, „Herr dein Wille geschehe.“ Wenn Gott uns einmal Antwort auf unsere Fragen geben wird, werden wir erkennen wie richtig sein Wille war und wie er für unsere Vollendung sorgte.
Bezirksältester Joseph (Bezirk Künzelsau) sagte in seinem Mitdienen: Weisheit ist, wenn wir uns vom Herrn leiten lassen. Weisheit heißt auch, nicht mit dem Verstand hängen bleiben.
Bezirksältester Gentner (Bezirk Schwäbisch Hall) wies noch darauf hin, dass das Schlimmste für einen Menschen ist, wenn er die Gnade vergeblich empfangen hat.
Ein großer Seniorenchor mit Sängern aus beiden Bezirken unter der Leitung von Schwester Hildegard Rübmann und Bruder Klaus Bartenbach umrahmte den Gottesdienst mit schönen Liedern aus der Seniorenchormappe.