Am Sonntag, den 1. Mai 2016 fand nach dem Gottesdienst die Hochzeit von Ingrid Kurpjuweit und Willi Meisberger statt.
Der Vorsteher der Gemeinde, Michael Vogt, legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Römer 5/5 zugrunde:
"Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist."
Die Hoffnung auf die nahe Wiederkunft Jesu unterstrich er noch durch das Bibelwort aus Johannes 14/3:
"Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin."
Dies ist ein Versprechen Jesu, also können wir uns dessen gewiss sein!
Die Liebe Gottes ist so viel mehr wie die menschliche Liebe - sie erwartet nichts. Durch die Gabe Heiligen Geistes wurde sie in uns gelegt. Wenn sie wirkt, ist auch Vergeben selbstverständlich.
Priester Reich bestätigte in seiner Predigtzugabe eben diesen Unterschied zwischen menschlicher Hoffnung und Liebe, die uns evtl. schon enttäuscht hat, und der Hoffnung und Liebe von Gott: diese befindet sich auf einer ganz anderen Ebene.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles empfing das Paar den Segen zu ihrer Hochzeit.
Der Trautext stand im Sirach 22/19:
"Wie ein Haus, das mit Holzbalken fest gefügt ist, im Sturmwind nicht zerfällt, so ist auch ein Herz, das seiner Sache gewiss ist; das fürchtet sich vor keinem Schrecken."