Als Bibelwort für den Gottesdienst am Sonntag, 1. Mai 2016 diente ein Vers aus der Abschiedsrede Jesu (Ev. Johannes 16,33): Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Apostel Schneider sprach in seiner Predigt die damalige Situation an. Jesus wies seine Jünger auf manche Zustände hin, die ihnen begegnen würden. Aber er versprach ihnen seinen Frieden. Damit versprach er ihnen nicht, dass sie nicht geprüft würden, aber sein Friede, der Friede Gottes gibt Kraft, die Prüfungen zu bestehen.
Bezugnehmend auf den Monat Mai, das Sinnbild des Blühens, erinnerte er daran, dass Blüten vergänglich sind. Wichtig ist der Ansatz zur Frucht. Unser Glaube soll nicht verblassen, sondern zur Frucht werden. Zum neuen Leben in Gott. Die Liebe Gottes, so fügte der Apostel noch hinzu, ist erst zufrieden, wenn ER aus uns einen neuen Menschen machen konnte.
Der Böse aber will uns aus der Gemeinschaft mit Gott bringen. Sein Werkzeug ist die Sünde. Sünde schließt aus! Der Böse geht gegen alle Gute an. Auch bei dir und mir. Doch Jesus startete mit seinem Opfertod eine Aktion, die den Menschen wieder zu Gott zurückbringen kann. Nutzen wir das Opfer Jesu im Glauben.
In diesem Gottesdienst empfingen zwei Kleinkinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung und damit die Kraft des Heiligen Geistes. Der Apostel erinnerte in seiner Ansprache an die Eltern, welche Verantwortung damit verbunden ist. Das göttliche Leben in den Seelen der Kleinen bedarf steter Pflege.
Im Anschluss an diese Segenshandlung feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Mit Gebet und Schlusssegen wurde danach der Gottesdienst beendet.