Eine stattliche Gemeinde hatte sich zum Gottesdienst durch Apostel Hans-Peter Schneider am letzten Sonntag des Jahres 2015 in der Eschenauer Kirche versammelt. Dem Gottesdienst, zu dem auch die Geschwister aus den Gemeinden Möckmühl, Neuenstadt und Waldbach zugegen waren, legte er das Textwort aus Johannes 1, Vers 18 zugrunde: Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.
Nach dem Singen aller sieben Strophen des bekannten Liedes „ Gott ist die Liebe “ führte Apostel Schneider u.a. an, dass wir doch in der Liebe Gottes aufgehen sollen. Sagen und erkennen zu können, Gott will nur unser Heil, gibt ein entspanntes Verhältnis zu unserem himmlischen Vater. Der „Einzigartige“ hilft nach seiner Art und nicht nach Menschenart.
Ebenso gelte es zu bedenken, so Apostel Schneider, sei Gottes Gnade unbegrenzt; jedoch nicht die Gnadenzeit. Geben wir doch jeden Tag von der Liebe und Gnade, die wir geschenkt bekommen, an unser Umfeld ab.
Evangelist Michael Zack, der zu einem Predigtbeitrag gerufen wurde, gab einen eindrucksvollen Ratschlag: bezugnehmend auf die sieben Strophen des zu Beginn gesungenen Liedes haben wir doch für jeden Tag der Woche Trost, Aufmunterung, Zuversicht; aber auch Aufgaben und Herausforderungen.
Am Ende des Gottesdienstes wurde der seitherige Vorsteher der Gemeinde Neuenstadt, Evangelist Michael Zack, von dieser Aufgabe entbunden. Er wird im neuen Jahr in seinem Heimatbezirk Heilbronn in der Gemeinde Horkheim tätig werden. Als neuer Vorsteher für die Gemeinde Neuenstadt wurde Priester Boris Reich aus der Gemeinde Eschenau beauftragt. Beiden Brüdern sprechen wir unseren innigsten Dank sowie die herzlichsten Segenswünsche aus.
Desweiteren wurde Diakon Bernd Koch, der vor kurzem mit seiner Frau zugezogen ist, für die Gemeinde Eschenau im Amtsauftrag bestätigt. Auch ihm gelten von Herzen kommende Segenswünsche.