Für Freitag, 15. Mai 2015 war eine besondere Trauung angesagt.
Schwester Rebecca Pothast, die zwar in Hamburg lebt, wollte gern ihre Hochzeit mit Colin Clarke aus London in ihrer Geburtsstadt Künzelsau feiern. Da der Bräutigam und seine angereisten Verwandten aus England zu wenig Deutsch verstehen um dem Gottesdienst zu folgen, hatte Hirte Gunter Fischer den Hirten i.R. Ronald Hume gebeten, an dieser Handlung teilzunehmen und zu übersetzen. (Hirte Hume ist als Übersetzer vieler Stammaposteldienste den meisten neuapostolischen Christen bekannt.)
Als Textwort zu diesem Hochzeitsgottesdienst verwendete Hirte Fischer 2. Makkabäer 1,2-6: Gott segne euch und denkt an seinen Bund........und verlasse euch nicht in der Not! Das alles erbitten wir hier jetzt für euch.
In seiner Ansprache an Brautpaar und Gemeinde erwähnte er, dass man zwar hier (wie auch heute) manche Sprache übersetzen müsste. Andere „Sprachen“ wie Musik, Kunst usw. sind ohne Übersetzung verständlich. Auch die Sprache der Liebe bedarf im Grunde nur der Liebe des anderen, um sich verständlich zu machen.
Aus den mancherlei wertvollen Gedanken ist einer besonders zu erwähnen: Wir wollen nicht im Beten nachlassen. „Das Netzwerk des Gebetes“ wenn einer für den anderen da ist und alle füreinander beten „schafft auch Frieden in den Herzen!“ – Und weiter: „Leute, die zusammen beten, bleiben zusammen.“
Als ein besonderes Wort für das gemeinsame Leben gab Hirte Fischer dem Hochzeitspaar noch einen Satz mit, den Hirte Erich Ludwig, der Opa der Braut, oft geantwortet hat, wenn man ihn nach dem Rezept seines langen Ehelebens frug: „In Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.“
Nachdem das Brautpaar mit JA bzw. YES bestätigt hatte, sich ein Leben lang in Liebe zu achten und sich treu zu bleiben bis zum Lebensende, spendete ihnen der Hirte den Segen Gottes zu ihrem Bund. Die Feierstunde wurde umrahmt von den passenden Liedern eines stark besetzten gemischten Chores.