Im Anschluss an einen Gottesdienst für Bezirksämter, den Bezirksapostel Ehrich am Samstag 29. März in Karlsruhe-Neureuth gehalten hatte, waren für den Palmsonntag vormittag die Apostel, Bischöfe und Bezirksämter in verschiedenen Gemeinden eingeteilt.
Nach Künzelsau war Apostel Bauer aus Ulm gekommen und nach Öhringen der Bezirksälteste Peter Kromer mit seinen beiden Bezirksevangelisten Dietmar Brodbeck und Uwe Zimmerer aus dem Bezirk Nürtingen. Als Wortschale für Palmsonntag nahmen sie Matthäus 21,10: Und als er in Jerusalem einzog erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?
Nach der Lesung zum Palmsonntag aus Markus 11,1-11, die den Einzug Jesu in Jerusalem zum Inhalt hatte, begann der der Apostel mit der Bitte an alle Gottesdienstteilnehmer, die Herzen weit aufzutun. Dazu hatten schon die Sänger angeregt mit dem Eingangslied: Machet die Tore weit!
Jesus will immer Einzug halten, bei jeder Begegnung, in jedem Gottesdienst. Und wir wollen uns immer dafür vorbereiten und einstimmen. Dann erleben wir bewusst, wie er in unsere Herzen einkehrt.
Im Laufe des Gottesdienstes zeigte Apostel Bauer die Größe Gottes in seiner Vielfalt. Er ist milde zu Sündern, nahe den Leidtragenden, offenbart sich den Suchenden, stärkt die Schwachen und vieles mehr. Gott kann man in Christus erleben.
Auch Bezirksältester Wegner und Bezirksevangelist Joseph unterstrichen mit ihren Predigtbeiträgen noch die Ausführungen des Apostels. Dabei wurde ein Sinnspruch erwähnt, der darauf hinweist, dass man das Große sehen muss und das Kleine über-sehen sollte. „Wer sich die Sonne wünscht, kommt auch mit dem Schatten zurecht.“
In Öhringen gaben die beiden Bezirksevangelisten noch interessante Predigtzugaben.
In Künzelsau gab ein Streichorchester dem Gottesdienst noch einen besonderen festlichen Rahmen und in Öhringen sang der große Chor aus mehreren Gemeinden mit Klavierbegleitung.