Der Apostel verwendete als Leitgedanken zu diesem Gottesdienst das Bibelwort aus Matthäus 16,24: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
“ Mit diesem Wort hatte der Leiter der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Jean-Luc Schneider, am Sonntag zuvor in Aurich (Norddeutschland) einen Gottesdienst gehalten, an dem auch Apostel Schneider teilgenommen hatte.
Zu Beginn wies der Apostel auf den Wert eines jeden Gottesdienstes hin. Jeder Gottesdienst ist ein Liebesangebot Gottes an die Menschen. Und: ER, unser Gott, ist da! Seine Kraft wirkt und fördert das ewige Leben in uns. Darum ist uns ein Gottesdienst heilig.
Die ersten Ausführungen des Apostels bezogen sich auf den Refrain des berührenden Chorvortrages mit Klavierbegleitung "Ich bin hier, Herr" (Neue Chormappe Nr.388) Bezugnehmend auf Jesu Worte: Will mir jemand nachfolgen.... wies Apostel Schneider auf den Willen eines jeden einzelnen hin.
Sich selbst verleugnen bedeutet, sich selbst überwinden, sich zurücknehmen. Sich von der Sünde distanzieren und ihr entsagen.
Das Kreuz tragen war zur Zeit Jesu ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Träger des Kreuzes zum Tode verurteilt war.
Paulus schrieb schon im Korintherbrief: Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft.
In seinem Beitrag zur Predigt erwähnte der Bezirksälteste Wegner, dass wir beim Zuwenden auf ein Ziel etwas Altes verlassen müssen.
In diesem Gottesdienst versiegelte Apostel Schneider ein Kleinkind. Außerdem wurde nach der Feier des Heiligen Abendmahles Diakon Dietmar Lehmann aus der Gemeinde Künzelsau in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Diakon Lehmann, der 36 Jahre als Amtsträger im Dienst der Kirche stand, trat etwas vorzeitig in den durchaus verdienten Ruhestand. Der Apostel dankte ihm für die Arbeit in diesem Amt, und seiner Ehefrau für Ihre stetige Unterstützung. Wenn auch der Dienst im schwarzen Anzug jetzt beendet ist, so hat der Diakon doch zugesagt, seine Fähigkeiten weiterhin aktiv als Organist, Chorsänger und bei der Instandhaltung des Kirchengebäudes mit einzubringen.