Die Psalmen waren die geistliche Musik der alten Zeit und drückten Freude und Dankbarkeit, aber auch Trauer, Sorge, Verzweiflung und dann wiederum Hoffnung und Vertrauen auf Gott aus.
Neben dem Gemeindegesang dürfen wir in unserer Gemeinde in jedem Gottesdienst und zu weiteren Anlässen unseren Chor erleben, der über ein breites Repertoire verfügt und wöchentlich dafür probt.
Aus diesem Blickwinkel war das zweite März-Wochenende ein intensives für die Chorsänger aus Künzelsau und Umgebung:
Freitagnachmittag gestalteten sie eine Trauerfeier für einen Glaubensbruder in Morsbach mit und am Sonntag, 10. März gaben sie in festlicher Kleidung dem Gottesdienst mit Heiliger Wassertaufe des jüngsten Gemeindemitglieds Clara Sophie einen besonderen Akzent.
Am Nachmittag dieses Sonntags dann trafen sie sich erneut, um zunächst den Bewohnern des Demenzzentrums einige Lieder vorzutragen. Sodann erfreuten sie Bewohner und Besucher des Seniorenzentrums St. Bernhard mit einem halbstündigen Konzert im Andachtsraum.
Eine kleine Sängergruppe begleitete anschließend noch den Gemeindevorsteher Hirte Fischer zu unserem erkrankten Vorsteher im Ruhestand, um die Abendmahlsfeier dort besonders zu umrahmen.
Überall konnten Sie Freude bringen, und das Zitat eines Gedichts der Marie von Ebner-Eschenbach beim Konzert drückt aus, warum:
Ein kleines Lied! Wie geht's nur an, dass man so lieb es haben kann?
Was liegt darin? - Erzähle!
Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang,
Und eine ganze Seele!