In der gut gefüllten Kirche in Öhringen erlebten die Senioren des Bezirks Künzelsau am 26. November einen besonderen Gottesdienst. Schon vor dem Beginn spielte ein gut aufgestelltes Orchester und sang ein stimmlich gut disponierter Seniorenchor zur Einstimmung.
Nach dem gemeinsam gesungenen Lied 387 „auf, auf und lasst uns eilen“ und dem Eingangsgebet las Bezirksältester Joseph aus dem Psalm 71 den 18. Vers: Auch verlass mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.
In seiner Predigt sprach er den Gedanken an, dass es schön wäre nochmal jung zu sein, und dazu noch alle Erfahrungen von heute hätte. Das wäre Göttlich, denn vor Gott sind wir alle gleich jung. Aus dieser Erkenntnis entsteht der Auftrag an uns, seine Macht zu verkündigen, egal wie alt wir sind. Überzeugte Gotteskinder sehen das sehr positiv und verkündigen das Evangelium mit Freude, auch durch ihr eigenes Verhalten. Dazu gehört auch das Verständnis für neue Entwicklungen.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurde noch Priester Vogt, Vorsteher von Möckmühl und Evangelist Wolfer, Vorsteher von Ernsbach aufgerufen: In Bezug auf die angesprochene Jugend vor Gott gilt der Satz, dass „Jugend“ mit kurzer Vergangenheit und langer Zukunft definiert wird. Insofern ist der Unterschied zwischen Jung und Alt vernachlässigbar.
Bezirksevangelist Clever sprach in seinem Beitrag davon, dass es manchmal verschiedene Lösungsansätze gibt, die zum selben Ergebnis führen. Man ist gut beraten, wenn man auf den Herrn vertraut.